Boracay

     

Boracay - Trauminsel im Massentourismus

Zunächst einmal hieß es mal wieder eine Mamutanreise hinter sich bringen. Am frühen Freitagabend waren wir in Frankfurt am Main gestaertet, um am nächsten Morgen erstmal unser erstes Zwischenziel zu erreichen. Die Asiana hatte uns nach Seoul gebracht. Da der Aufenthalt dort entsprechend lang war, entschlossen wir uns zu einem kleinen Ausflug in die koreanische Hauptstadt (Bilder siehe Kapitel "dies und das"). Am Samstagabend ging es dann weiter nach Cebu, wo wir gegen Mitternacht eintrafen. Am Sonntagmorgen ging es dann weiter nach Caticlan, von wo aus uns die Fähre nach Boracay brachte.


So ruhig, traumhaft und schön können die Strände Boracays sein


Ruhe lässt sich abseits des White Beach finden

 

Boracay hat sich zu dem Touristenmagneten auf den Philippinen entwickelt. Grund für den rasanten Anstieg der letzten Jahre ist unter anderem die Tatsache, dass Boracay in diversen Zeitschriften und Internetportalen zur "schönsten Insel der Welt" gewählt wurde oder zumindest immer einen Topplatz belegte. Entsprechend hat die Anreise etwas von Massenabfertigung. Vom Flughafen in Caticlan fahren TukTuks (einmal an den Begriff gewöhnt heißen die bei uns immer so, egal in welchem Land) in Dauerschleife zum Hafen, von wo aus zu den Stoßzeiten fast minütlich Boote nach Boracay ablegen. Bedenkt man, dass die Insel nur 4 km lang und teilweise nur 1 km breit ist, verteilen sich die Touristen am langgezogenen White Beach immer noch relativ gut, auch wenn es hier für unsere Verhältnisse doch ziemlich voll war...


und immer wieder dieses traumhafte Wasser

Noch überstrahlt die Schönheit dieser Insel jedenfalls die Touristenmassen. Sie kann hierzu aber auch mit einigem aufwarten. Richtung Norden ein langer weißer Sandstrand, Richtung Süden Berge die sich aus dem Wasser zu erheben scheinen, dazu Wasser, welches alle verfügbaren Blau- und Türkistöne bereitzuhalten scheint.


Doch trotz aller Massen hatte auch der White Beach einiges zu bieten

Dennoch, so ein bisschen haben die Touristenmassen hier einen Hauch von Mallorca. Auch wenn die Strände sicher nicht vergleichbar sind. Doch verlässt man den White Beach und begibt sich in das Hinterland Boracays, warten verschlafene Örtchen und einsame Strände. Kaum zu fassen. Hatten wir doch den traumhaften Strand von Ilig-Iligan, knappe 5 km abseits der Massen (fast) für uns alleine. Der Mt. Luho, eine kleine Erhebung im inneren der Insel ist hingegen vor allem bei den Koreanern sehr beliebt, die hier aus den Strandhotels in motorisierten Ketkars einfallen. Schön war die Aussicht vom Mt. Luho trotzdem.


Einfach schön...

Die Diwidid Beach, direkt nördlich der populären White Beach, war hingegen wieder relativ ruhig. Kurz um, wir verbrachten wir ein paar wunderschöne Tage und sammelten viele Eindrücke. Etwas ängstlich verließen wir jedoch die Insel. Wohl wissend, dass diese Touristenmassen und die damit verbundenen Probleme wie Verkehr und Müll die Insel eigentlich schon jetzt praktisch in die Knie zwingen. Es bleibt zu hoffen, dass es den Philippinos gelingt, dieses kleine Paradies zu bewahren...


Sonnenuntergang ist immer toll. Das hatte uns 2013 in Panama doch etwas gefehlt


kostenlose counter