Portobelo

     

Portobelo - Einst mächtige Hafenstadt

Es wurde Zeit ein letztes Mal an die Karibik zu fahren. Diesmal aber nicht um die Schönheit der dortigen Strände zu genießen. Die Kultur sollte im Vordergrund stehen. Zunächst wurde uns aber einmal mehr bewusst, wieviel Glück wir mit dem Wetter auf den San Bals Inseln hatten. Während sowohl am Morgen bei der Abfahrt als auch am Abend bei der Rückkehr das Wetter in Panama City am Pazifik gut war, regnete es knappe 100 km entfernt in Portobelo an der Karibik.


Fuerte San Jerónimo

Portobelo ist heute eine eher unscheinbare Kleinstadt. Nur die Ruinen der alten Forts erinnern noch an die einstige Blütezeit der spanischen Goldtransporte. Das Gold der Inka, welches aus Peru über Panama City auf dem Landweg nach Portobelo gebracht und von hier aus verschifft wurde, war nicht nur bei den Spaniern sehr beliebt. So wuchs Portobelo zu einer riesigen spanischen Festungsanlage. Dennoch wurde die Stadt mehrfach angegriffen und auch geplündert.


Heute leben in Fuerte San Jerónimo nur noch Geier

Wir hatten in sofern wieder Glück, als dass der Regen zur Zeit unseres Aufenthalts in Portobelo eine etwas zweistündige Pause einlegte. So konnten wir die Ruinen trockenen Fußes besichtigen. Auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt begegneten wir wieder einer Schlange. Doch der Weg hatte sich gelohnt. Es bot sich ein toller Blick auf den Hafen und Fuerte Santiago. Alles in allem war Portobelo ein netter, gelungener Tagesausflug.


Blick auf Fuerte Santiago und den Hafen

 


kostenlose counter