Archipiélago Islas de las Perlas

     

Archipiélago Islas de las Perlas - Schnorcheln mit Rochen und Kugelfischen

Zeit unser letztes Ziel zu erobern. Mit dem Flugzeug ging es auf die Isla Contadora im Archipiélago Islas de las Perlas gelegen. Die Perleninseln verdanken ihren Namen den vielen Perlen, die teilweise Weltruhm erlangten und hier gefunden wurden. Nun, Perlen sollten wir nicht finden, aber ein paar schöne Tage zum Abschluss unseres Urlaubs genießen.


Am Strand im Naturschutzgebiet - hier ging es zum Schnorcheln...

Isla Contadora ist ein Rückzugsgebiet der Reichen und Wohlhabenden Panamas. Die meisten Villen auf der Insel gehören Millionären. So wohnte hier auch der Persische Schah und viele für Mittelamerika wichtige Verträge wurden hier auf der Insel verhandelt. Entsprechend ist alles auf der Insel etwas teurer und das Leben insgesamt etwas ruhiger. Ein perfekter Ort zum Relaxen.


Nicht nur unter Wasser ist die Landschaft traumhaft...

So nutzten wir einen Tag für einen Schnorcheltripp mit Coral Dreams. Wir unternahmen den Tripp zusammen mit 2 kalifornischen Pärchen. Diese waren im Alter zwischen 75 und 85 Jahren. Unser höchster Respekt gilt den 4 rüstigen Rentnern, die keine Mühe scheuten aus dem Boot rein und raus zu klettern. "Carpe Diem" sei ihr Motto. Und das so lange es noch geht. Doch auch das Schnorcheln an sich war toll. Auch wenn das Wasser nicht ganz so klar war wie auf den San Blas Inseln. Doch es war ein beeindruckender Moment, als wir vom Boot nichts ahnend durch seichtes Wasser Richtung Korallenriff schnorchelten und plötzlich 2 riesige Mantarochen aus dem Sand auftauchten und vor uns davon schwammen. Die beiden hatten sich so gut versteckt, dass wir sie wirklich nicht vorher gesehen hatten. Und es sollten nicht die einzigen Rochen bleiben, die wir während unserer heutigen Tour sahen. Dutzende kleinere Rochen tummelten sich im und um die Korallenriffe. 2 davon konnten wir bei der Paarung beobachten. Das Männchen versuchte sich hierzu ständig im Teller des Weibchens festzubeißen. Eine doch eher ruppige Angelegenheit. Dazu sahen wir 3 verschiedene Kugelfischarten. Einer knackte vor unseren Augen gerade eine Muschel, die er im Sand aufgespürt hatte. Es war als würde er uns mit seinen Zähnen angriensen um uns zu zeigen "Kuckt mal, was ich da gefunden haben". Auch eine Muräne bekamen wir zu Gesicht, Die schien uns drohen zu wolen "Kommt mir ja nicht zu Nahe". Kurz um, ein gelungener Ausflug.


Auf dem Weg zur Playa Larga

Einen weiteren Tag nutzten wir, um die Isla Contadora und ihre vielen phantastischen Strände zu erkunden. Schade nur, dass einige Strände nur von der Wasserseite zugängig sind, da der direkte Weg von der Insel über die Grundstücke der Anwohner führen würde.


Playa de las Suecas, der einzige FKK-Strand Panamas

Doch auch die gut zugänglichen Strände waren toll. Unsere Favoriten waren ganz klar Playa Larga, Playa Cacique und Playa Ejecutiva. So stellte Contadora zum Abschluss noch einmal einen echten Höhepunkt unserer Reise da.


Punta Verde

Dann kam der Rückflug nach Panama Ciity. Unter normalen Umständen wären wir wohl nie in diesen Flieger eingestiegen. Überall Rost. An der Turbine des kleinen Sechssitzers fehlte eine Schraube. Das sei aber laut Aussage des Piloten kein Problem, da die Turbine von noch 5 weiteren Schrauben gehalten werden würde. Ein mitreisender Panamnese inspizierte das Flugzeug bei unserer Zwischenlandung auf der Isla San Jose etwas genauer. Auch der Flügel war nicht ohne Mängel. Auch hier fehlte eine Schraube und die anderen 4 Schrauben waren alle locker. Wir waren jedenfalls alle erleichtert, als wir Panama City erreicht hatten...


Blick auf die Playa Cacique


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