Sihanoukville

     

Sihanoukville - Traumstrand leider nass und kalt

Der 11. Tag unserer Reise sollte uns in den Süden Kambodschas Richtung Strand bringen. Unser Ziel hieß Sihanoukville. Kaum hatten wir den Bus verlassen, begann es auch schon zu regnen. Es sollte bis zu unserer Abfahrt nicht mehr aufhören und schütten wie aus Eimern. Obwohl eigentlich alles einen optimalen Eindruck hinterließ, unser Hotel lag direkt am Strand, der trotz des Wetters einen schönen Eindruck macht, die Strandbars waren schön und geschmackvoll. Nur das Wetter spielte hier halt überhaupt nicht mit. Da Nicole sich auch noch heftig erkältet hatte und es am 3. Tag unseres Aufenthaltes hier immer noch regnete, traten wir die Flucht an und brachen auf Richtung Thailand, um hier vielleicht bei besserem Wetter noch ein paar Tage am Strand verbringen zu können. Im strömenden Regen ging es auf dem Motorradtaxi Richtung Hafen. Dort sollte uns ein Schnellboot Richtung Grenze bringen. Die Bootsfahrt war furchtbar. Nicole, geschwächt von ihrer Erkältung wurde Seekrank und versprach anschließend auf keinen Fall mehr mit einem Boot fahren zu wollen. Außerdem war die Klimaanlage so stark aufgedreht, daß wir trotz langer Hose und Pullover froren, aber irgendwie hielten wir durch und hatten gegen 15:45 Uhr Koh Kong erreicht. Kaum hatten wir das Schnellboot verlassen, schon stürzten mehrere Pick-Up- bzw. Motorradtaxifahrer auf uns ein und versuchten durch sehr aggressives Verhalten uns davon zu überzeugen mit ihnen zu fahren. Lautes Geschrei, der eine zerrte am Arm, der zweite am Rucksack. Nur indem ich mein Körpergewicht voll einsetzte und Nicole schnell folgte gelang es uns, uns zu einem Pick-Up durchzuschlagen, welches uns zur Grenze bringen sollte. An der Grenze dann angekommen, wollte der Fahrer nun das Dreifache des vorher ausgemachten Preises haben. Und wieder das alte Bild. Außer uns und einem weiteren Pärchen fingen alle anderen an zu diskutieren... Die Grenze hatten wir wieder schnell passiert und waren nun deutlich früher als gedacht zurück in Thailand. Aber die gute Nachricht war: Nicole ging es deutlich besser und es regnete nicht mehr. Unsere Hoffnung war es, daß wir uns noch irgendwie nach Trat durchschlagen könnten. Doch zu unserer Überraschung sollten wir einen direkt fahrenden Minibus nach Bangkok finden. So trafen wir auch gegen 23:30 Uhr völlig übermüdet auf der Kao Shan Road ein.


Regen...



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