Pnomh Penh

     

Pnomh Penh - Die Roten Khmer sind noch lange nicht vergessen...

Wir ließen den Tag gemütlich ausklingen. Am Abend wurde uns erstmals die Armut Kambodschas bewußt, als Kinder mit Töpfen umhergingen und nicht etwa um Geld bettelten, sondern nach den Essensresten auf den Tellern fragten. Auch wesentlich mehr Minenopfer als in Siem Reap versuchten sich hier ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Am Morgen ging es zu Fuß zum Psar Thmei (Central Market). Und wir wären fast verzweifelt: Der Verkehr in Phnom Penh ist unvorstellbar und für Fußgänger kaum zu bewältigen. Wir waren beide kurz davor aufzugeben. Wer Neapel für den endgültigen Kollaps hält, wird sich in Bangkok eines besseren belehren lassen. Und wer Bangkok für unübertrefflich hält, der war noch nie in Phnom Penh. Doch schon 1 Jahr später sollte uns Kairo zeigen, dass es auch hierzu noch eine Steigerung gibt...

Der Central Market gefiel uns beiden außerordentlich gut. Nach einem ausführlichen Bummel liefen wir Richtung Wat Phnom, das Wahrzeichen der Stadt, das ihr den Namen gab. Eine Frau Penh soll hier am einzigen Hügel (Phnom) der Stadt diesen Tempel gegründet haben, so die Legende.


Frauen verkaufen kambodschanische "Delikatessen" auf dem Central Market


Am nächsten Morgen fuhren wir erst einmal zum Psah Tuol Tom Poung (Russian Market), bevor wir uns am Nachmittag Richtung Königspalast und Silberpagode auf den Weg machten. Der Königspalast ist der Öffentlichkeit nur Teilweise zugänglich, da hier immer noch der kambodschanische König residiert. Vor allem die Gartenanlage war sehr eindrucksvoll. Die Silverpagode, die ihren Namen durch den Boden, der mit 5000 kg Silberplatten ausgelegt ist erhielt, war zwar schön, aber nicht so überragend wie angenommen.

}
Am Königspalast



kostenlose counter