Trichy

     

Trichy - Tempel zwischen Faszination und Kitsch


Im Bahnhof von Chengalpattu


Gegen 8:00 Uhr brachen wir auf Richtung Busbahnhof. Nach längerem hin und her hatten wir den Bus nach Chengalpattu gefunden. Oder vielleicht doch nicht. Also hieß es wieder alles Ausladen und umsteigen in den nächsten Bus. In Chengalpattu angekommen warteten wir vergebens auf den Bus nach Trichy, bzw.Tiruchirappalli, wie die Stadt eigentlich heißt. Der Loose Reiseführer, den uns ein Freund noch vor der Abreise mitgegeben hatte, entpuppte sich hier als Niete. So ging es weiter Richtung Bahnhof, um es mit dem Zug zu probieren. Um 13:15 Uhr sollte Abfahrt sein. Der Zug kam dann auch indisch pünktlich (+30 Minuten). Natürlich war dieser wieder komplett voll. So machten wir es uns auf unseren Rucksäcken am Ausgang bequem. Sehr zum Unverständnis der Inder, die nicht verstehen konnten wie 2 „reiche weiße Touristen“ in solch einem Zug und ohne Platzkarten unterwegs sein konnten. Der Schaffner persönlich organisierte uns in einem Nachbarabteil 2 Plätze. Da wir aber keine Extrawurst sein wollten, schlugen wir dieses Angebot dankend aus.


Am Eingang zum Sri-Ranganathasway Tempel



Besonders faszinierend waren die bunt bemalten Figuren, die die Tempel in Südindien zieren


In Trichy selbst besichtigten wir den Sri-Ranganathasway Tempel, den Sri-Jambukeshwara und den Rock-Fort Tempel, der auf einem Felsen über der Stadt thront. Die letzten 2 hätten wir uns auch schenken können. Vor allem aber der Sri- Ranganathasway Tempel war sehr beeindruckend. Die bunten Fasaden mit ihren zahllosen Drstellungen siedeln wir Europäer wohl irgendwo zwischen Kunst und Kitsch an. So waren sie genauso gewöhnungsbedürftig wie faszinierend.


Eine Prozession im Inneren des Sri-Ranganathasway Tempel



Der Sri-Ranganathasway Tempel



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