Bishnupur

     

Bishnupur - tolle Tempel weit weg vom Tourismus


Die Tempelanlagen in Bishnupur waren vielseitig...


Am nächsten Morgen machten wir uns halb schlaftrunken auf Richtung Howarth Station, um den Zug Richtung Bishnupur zu bekommen. Der ganze Bahnhof stank am Morgen entsetzlich nach Urin. Der Zug war, wie alle Züge in Indien, proppenvoll und unterweg s sorgten verschiedene Sänger und Verkäufer für manchmal auch nervige Abwechslung. Nach 4 Stunden Fahrtzeit erreichten wir schließlich Bishnupur. Eine einmalig ruhige Idylle, zumindest im Vergleich mit Calcutta. Mit der Fahrradrikscha ging es vier Stunden auf Erkundungstour. Mir viel ein, dass wir die Sonnencreme vergessen hatten. Aber was heißt hier wir. Mein Schatz entgegnete mir nur: „Wieso? Ich habe mich doch heute morgen eingecremt!“ Natürlich waren wir am Abend beide leicht verbrannt. Es war brütend heiß und den ganzen Tag knallte die Sonne auf uns hernieder.


...reich verziert gestaltet...


Die kleinen, aber feinen Tempel Bishnupurs waren ein absoluter Treffer und gefiehlen uns beiden sehr gut. So genossen wir einen schönen Tag, stets von den Indern begafft, was am Bahnhof kurz vor der Rückfahrt darin gipfelte, dass wir von einer Gruppe Inder richtig umringt waren, die uns wortlos anstarrten. Wir fühlten uns ein wenig wie Knut der Eisbär im Zoo, fanden das ganze aber eher lustig. Viele Touristen scheinen sich nach Bishnupur nicht zu verirren. Mit leichter indischer Verspätung ging es dann kurz vor sechs zurück nach Calcutta.


...sehr, sehr schön und menschenleer.



kostenlose counter